Zeit zum Lesen

Tägliches Schreiben ›Lesen‹
♦ Nachtrag: August 2014

In der Schreibwerkstatt führt die Forengründerin Jacky einen Blog für Schreibanfänger. Er nennt sich Schriftsteller werden und beschreibt neben ihrem eigenem „Weg“ sehr viele grundlegende Dinge zum Thema Schreiben, wie u.A. das Ploten, die Charakterentwicklung, ect. Aber dazu schreibe ich später noch mehr.

Jedenfalls erstellt Jacky zu jedem ihrer Beiträge Diskussionen mit Fragen zum Thema für die User im Forum… Vor Kurzem entdeckte ich durch Zufall eine Diskussion zum Thema ›15 Minuten jeden Tag (mindestens)‹.

»Es geht darum, dass man sich jeden Tag mindestens 15 Minuten Zeit zum Schreiben nehmen sollte, um einfach dabei zu bleiben.«

Da ich seit Längerem, aufgrund von Zeit- und Ideenmangel nicht mehr richtig aktiv schreibe, dies ja nun sowieso erstmal auf Eis legen will, da ich mich ja jetzt erstmal mit dem eigentlichen Handwerk des Schreibens befassen möchte, bevor ich wieder aktiv werde, aber von Kind auf auch sehr viel lese, habe ich die Fragen kurzerhand etwas angepasst und zum Thema ›Lesen‹ beantwortet:

Hi Jacky & Schreiberlinge,

ich bin mal so frei und beantworte diese Frage mit Lesen anstatt Schreiben, weil ich in den letzten Jahren eigentlich viel mehr gelesen als geschrieben habe, aber das war wegen meine Ausbildung. Im Internat hatte ich nicht so den Internetzugang und an den Wochenenden hatte ich meist zu viel anderes im Kopf.

Wann liest du?

Ich lese für mein Leben gern und wenn ich gerade wieder eine Phase habe – eigentlich wann immer ich Zeit und Luft dazu habe.
In der Schulzeit habe ich oft in der Nachmittagsbetreuung gelesen. Während meiner Zeit im Internat, die letzten vier Jahre, habe ich immer, wenn das Wetter gut war, die Zeit nach dem Essen meiner Mittagspause genutzt um draußen zu lesen und im Sommer täglich nach der Arbeit, manchmal den Abend, bis die Sonne unterging. Im Winter mag ich es manchmal sehr gerne, mich vor den Fernseher zu setzen, in eine Decke zu wickeln und nebenbei ein gutes Buch zu lesen.
Auch lese ich manchmal vor dem Schlafengehen, wenn ich nicht einschlafen kann, um ruhiger zu werden, wenn die Gedanken nicht aufhören wollen zu kreisen (was aber auch manchmal nicht hilft), aber auch einfach nur so und beim Aufwachen, was jedoch selten ist, doch dann genieße ich die ruhigen Minuten ,…
Oder ich lese, wenn mich was aufregt, um mich abzulenken, abzureagieren und runter zu kommen.
Doch meistens natürlich, der Geschichte wegen, von der ich mich gern fesseln lasse.

Stehst du lieber früher auf oder gehst du später ins Bett?

Egal ob Schreiben oder Lesen: Ich gehe lieber spät ins Bett (*auf die Uhr schiel*), weil ich eher Nachtaktiv bin, was meine Kreativität angeht. Deshalb hab ich manchmal auch, wenn ich schon im Bett liege, viele Gedanken, Ideen ect. die ich noch gerne niederschreiben würde, aber wofür ich dann zu müde bin und ärgere mich dann …
Ich bin ein extremer Morgenmuffel. Nicht in dem Sinne, dass ich morgens schlechte Laune hätte aber ich hasse das frühe Aufstehen…

Schaffst du es täglich zu lesen?

Ich denke ja, auch wenn ich es nicht wirklich jeden Tag mache, glaube ich, würde ich es schaffen. Es gibt auch längere Lese-Phasen, in denen ich wirklich jeden Tag lese. Außer mein Tag war so voll mit anderen Dingen, dass ich nur noch todmüde ins Bett falle. Aber wie gesagt, habe ich auch nicht jeden Tag die Lust dazu.

Hältst du dabei eine bestimmte Zeit oder eine spezielle Wortzahl ein?

Eigentlich nicht. Manchmal muss ich mich aber zwingen bis zum nächsten Abschnitt (oder wie man einen Teil eines Handlungsstranges nennt. Ich hoffe, ihr wisst was ich meine.) oder zum nächsten Kapitel zu lesen, weil ich es gar nicht mag, mittendrin aufzuhören. Wenn ich zu müde bin und es bis dahin noch x Seiten sind, blättere ich auch manchmal einfach zurück und lege mein Lesenzeichen wieder dort ein, wo ich angefangen habe.

Kleiner Zusatz:

Ich lese einige Bücher, die mir gut gefallen, sehr gerne zweimal oder noch öfter.
Was mir dabei aufgefallen ist: Wenn man Bücher noch einmal liest, finde ich es auch sehr interessant schon zu wissen warum etwas bestimmtes passiert. Zum Beispiel bei stellen, wo man sich fragt Warum erzählt der Autor uns das jetzt? und dann später den Grund erfährt. Liest man das Buch noch einmal und gelangt an eine solche Stelle, an der man sich diese Frage stellt, kann man sie sogleich auch beantworten.

(Ich weiß, dass das jetzt bestimmt nichts Neues ist, aber mir ist das letztens wieder aufgefallen und ich wollte es gerne festhalten. ^^)

Advertisements

Deine Gedanken dazu mitteilen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s