Nachmittags im Kaminzimmer

Ohje, Tag drei und die NaNo-Magie scheint mich schon wieder zu verlassen … D:

Fritz Gesing bzw. Elizabeth George über: Regelmäßigkeit
Schreiben Sie an ihrem Manuskript regelmäßig, damit Sie und das entstehenede Werk eine Einheit werden. Geben Sie nicht jeder Störung nach und arbeiten Sie auch, wenn Sie sich nicht gut fühlen oder wenn die Sätze nur zäh fließen. […] Selbst wenn gar nichts ‚kommen will‘: Meditieren Sie über Figuren, Szenen, Sätze. „Wichtig ist, jeden Tag am Computer zu sitzen und nicht erst auf eine Inspiration zu warten, die nicht unbedingt dann kommt, wenn man sie erwartet.

Ach Gott, darin bin ich einfach nur schlecht! Zwar sitze ich jetzt wieder regelmäßiger am Laptop, aber anstatt an meinem Projekt, meinem Blog oder dem Unterricht zu arbeiten, habe ich die letzten zwei Tage wieder nur im Fantasy-Forum und im Tintenklecks (und der Schreibwerkstatt) zugebracht.
Naja, ganz untätig war ich zwar nicht, denn ich hab mein Logbuch im Tintenklecks mit *nachrechne* 96  Wörtern eröffnet, aber das zählt wohl kaum zum Blog oder zum Projekt, oder Unterricht? Außer vielleicht, man hätte mich gebeten, zu Anfang meine bisherigen Gedanken und Erkenntnisse zusammenzufassen … :thinking:

Heute habe ich bis halb elf geschlafen (hab ich jetzt lange nicht mehr, weil mein Exfreund ein Frühaufsteher ist und ich seither immer früh aufgestanden bin, auch ohne ihn) und heute bin ich ein wenig unpässlich, wie andere Frauen jeden Monat … *hust*. Gestern war ich – mal wieder -.- – aufgrund privater (Geld-)Sorgen zu ablenkt.

Mist, ich weiß, das sind auch Ausreden..
Ich brauche, denke ich, doch wieder einen (echten) Buddy, der mich ein wenig in den Arsch tritt!

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Ein Kommentar zu „Nachmittags im Kaminzimmer

  1. Hat dies auf Die Bauchschreibwerkstatt rebloggt und kommentierte:

    Nachdem ich heute ziemlich lange geschlafen hatte und leider wieder zu nichts gekommen bin, verbrachte ich den wieder im Kaminzimmer, da es im Rest des Schlosses ziemlich kalt geworden war.
    Im Laufe der Gespräche dort, erlebte ich, danke einer Mitschülerin eine (leicht bittere) Erkenntnis, denn sie meinte zu meinem Problem mit dem regelmäßigen Schreiben:

    „Samira, mir geht es ähnlich. Aber wenn ich das so sagen darf: Vielleicht braucht deine Geschichte einfach mehr „Pepp“, mehr Spannung, damit du selbst dran bleibst? Ich will gar nicht mit Weisheiten um mich werfen, aber ich glaube fest daran, dass eine Geschichte den Autor als erstes fesseln muss, damit er sie schreibt. Und sobald du merkst, dass „Faulheit“ und Vermeidungsstrategien vorrangig zum Einsatz kommen statt dass du schreibst, dann solltest du eventuell noch ein paar spannendere Wendungen einbauen. Es muss ja nichts rasantes sein. Es reicht manchmal, wenn man die Vorstellung der Figuren etwas witziger und mitreißender gestaltet.

    Am besten hilft immer noch, sich die Magie des Schreibens zu vergegenwärtigen. Dann kommt die Lust darauf ganz schnell wieder. 🙂

    Ich hatte heute ein ähnliches Problem. Was es gebraucht hat, was einfach nur eine bessere Wendung, etwas Spannung in der Geschichte. Und es hat funkutioniert. Ich werde nachher noch weiter schreiben, um Tagesgrün zu schaffen, aber ohnehin möchte ich weiter machen.“

    Da er- und bekannte ich:

    „:thinking: damit könntest du echt Recht haben!
    Ich habe im Moment drei (noch unausgereifte) Handlungsstränge und, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, würden mich die zwei Nebenstränge im Moment mehr anturnen als der Hauptstrang, mit dem ich eigentlich beginnen möchte.
    Ich weiß zwar, was anfänglich im Hauptstrang passieren soll und wie es weitergehen soll und finde das auch eigentlich gut, aber irgendwie … fehlt der Pepp, der Konflikt, eine mitreißende Wendung! Diese ist in den anderen beiden schon – mehr oder weniger – vorhanden.
    Mir will einfach nichts einfallen, daher denke ich hast du schon Recht mit der Vermeidungsstragie.

    Auch hab ich noch einige Plotfragen (wenn damit Fragen gemeint sind, die noch vorhandene Lücken in der Handlung schließen sollen) und eben eine noch unausgereifte Handlung… Was mir wahrscheinlich auch ein wenig die Motivation raubt.
    Aber ich bin ja froh, dass ich damit nicht alleine bin!“

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