Lieber später als nie!

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S oeben habe ich einen der wunderbaren Romane der Autorin Kate Morten zu Ende gelesen, und zwar Die fernen Stunden! Das Ende und die Gedanken, die mir in letzter Zeit durch den Kopf wehen, haben mich inspiriert und motiviert, endlich den Beitrag zu verfassen, den ich schon wieder längere Zeit vor mir herschiebe.

Doch bevor ich beginne darüber zu schreiben, was ich als Letztes bei meinen Recherchen zu meinem Projekt erkannt habe, möchte ich gerne zum Neuen Jahr ein paar Gedanken herniederschreiben, die mir durch den Kopf wandern & sie fließen lassen.

Trotz  eines kleinen Streits und ziemlich einer ziemlich einsamen Silvester- und Neujahrsnacht, hat sich der Start ins Jahr 2016 als der bisher Beste überhaupt ergeben!
Na gut, es gibt sicherlich noch viel Bessere, schließlich war es kein Kuss, der um 00:00 Uhr angefangen und um 00:01 Uhr aufgehört hätte oder dergleichen, dennoch war er, wenn auch erst nach ein paar Tagen,
perfekt!
Aber ehe ich erklären kann, wieso, muss ich ein wenig in die Vergangenheit, meine Vergangenheit reisen:

Die letzten Jahre waren nicht die Einfachsten in meinen bisher 22. Eher im Gegenteil. Das letzte beruflich und die vier verangegangenen privat sowie in der Liebe.
Nach dem Berufsvorbereitungsjahr in dem Berufsbildungswerk, in dem ich meine Ausbildung absovierte, lernte gleich zu Beginn meines ersten Ausbildungsjahres 2011 einen jungen Mann kennen, der es mir von der allerersten Sekunde an angetan hatte. Ich war sofort Hals über Kopf verliebt und wusste damals noch nicht wie sehr mit dieser Umstand das Leben schwer machen würde.
Ich möchte jetzt nicht näher darauf eingehen, sonst sitze ich noch in einer Woche hier und schreibe, also fasse ich es kurz und knackig zusammen: Ich war ihm bald zu meinem Leidwesen total verfallen, wurde emotional furchtbar abhängig und konnte jahrelang nicht Nein sagen.
Nach dem ersten Hin und Her brach er eineinhalb Jahr nach unserem Kennenlernen abrupt den Kontakt ab und ließ mich fallen, hart und sehr tief in ein schwarzes Loch, aus dem ich sieben Monate nicht mehr herausfand. Auch darauf will ich nicht näher eingehen, denn es waren große seelische Schmerzen und schwere Zeiten und die Erinnerungen und der Schmerz sind heute noch manchmal deutlich zu spüren. Es war ein Fehler, ihn nach alledem wieder an mich heranzulassen. Zum Glück ist er nun raus aus meinem Leben.
Leider begann zu der Zeit, als ich mich mit ihm „abgekämpft” habe, viel Stress mit meiner Familie, der leider bis heute nicht besser geworden ist…

Jedenfalls gab es während all den, immer wieder dunklen, Jahren auch eine Person, die für mich immer das Licht am Ende des Tunnels war und mich immer wieder raufzog, wenn ich drohte gar zu tief zu stürtzen. Einfach indem er nicht viel mehr tat, als mir immer dann, wenn ich ihn sah, oder er mich, ein Lächeln, ein liebes Wort und eine Umarmung schenkte. Mehr brauchte ich nicht, denn diese „Kleinigkeiten”, die für mich so viel mehr als das sind, gaben mir immer wieder neuen Mut und halfen mir dabei nicht aufzugeben.

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Jetzt, eineinhalb Jahre nach unserem Abschluss, an dem ich sein Lächeln und seine Umarmung, die mir immer so unbeschreiblich viel Trost spendete, genoßen habe, haben wir uns Mitte Dezember wieder getroffen. Es war das Schönste, das Tollste im Jahr 2015. Nicht nur weil ich ihn und sein Lächeln vermisst habe, sondern auch, weil wir uns ein bisschen näher gekommen sind. (Nein, wir haben uns nicht geküsst – aber dass er kurz meine Hand hielt hat mir völlig gereicht.)

Ein paar Tage nach Neujahr haben wir dann angefangen auf Facebook zu schreiben und vor drei Wochen  hat er mir dann einfach so seine Nummer gegeben und seither fühle ich mich einfach nur wunderbar, auch wenn nicht mehr zwischen uns ist, der Kontakt, den wir seit diesem Jahr mehr haben, genügt mir vollkommen und es macht mich glücklich!
Vorher war es wie eine stille Abmachung zwischen uns beiden, wir hatten eigentlich nie viel mehr miteinander zutun, als dass wir uns grüßten, anlächelten und umarmten. Aber das schien ok, für uns beide.
Trotzdem freue ich mich riesig, dass sich das alles jetzt so von alleine zu geben scheint, dass wir uns näher kommen. Denn ich glaube, dass ich doch Gefühle habe und ihn schon immer irgendwie geliebt habe. Und dass ich ihm auch nicht egal bin, fühlt sich einfach nur wunderbar an!

Jetzt, habe ich das Gefühl, ist endlich der richtige Zeitpunkt für uns beide gekommen, dafür dass wir uns annähren. Weil ich jetzt von dem anderen befreit bin, weil jetzt in meinem Herzen endlich Platz für den Richtigen ist und weil sich das alles einfach nur gut, einfach nur richtig anfühlt!
Dass es jahrelang gedauert hat, bis wir dort waren, wo wir jetzt sind, macht mir ebenfalls nicht. Denn sowas Wunderbares geschieht lieber besser als nie!

Da ist kein schlechter Beigeschmack, nicht das Gefühl, als wäre es so falsch wie es nur geht, wie bei dem anderen!

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… via „Textgram“ II

Was das mit den fernen Stunden zutun hat? Diese Geschichte eigentlich nichts, dafür jedoch das, womit ich mich vor zwei Wochen beim Recherchieren beschäftigt habe.

Aber das erzähle ich später, das nächste Mal.

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2 Kommentare zu „Lieber später als nie!

  1. Hallo S. J.!

    Schön wieder etwas von dir zu lesen. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht. 😦
    Aber wow… dieser Beitrag hat es drauf. So viele Emotionen.

    Es schmerzt immer wenn man von jemanden enttäuscht wurde, das kenn ich leider auch. Haben vieles gemeinsam, auch famil. gibt es bei mir einige… Probleme.
    Aber es ist schön, das aus diesem Freund der immer an deiner Seite war, wenn dir etwas Schlechtes passiert ist, vllt. ein wenig mehr wird. 😉 Ich hoffe es sehr.

    Ich würde gerne noch mehr schreiben, aber ich sitze grad mit Fieber am PC und wollte dir unbedingt noch antworten.

    Hab dich sehr vermisst, Kleines. 😦
    Pass auf dich auf. Lass dich nicht ärgern!

    In Liebe ❤
    Cela 🙂

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